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Bewerbung per E-Mail
Guter Rat ist wichtig, schließlich gelten auch für Online-Bewerbungen Regeln. Foto: Archiv/Nordkurier
Auch wenn der Gedanke, eine E-Mail-Bewerbung zu verschicken, angesichts des einfachen Versandes per Mausklick, der Porto-Ersparnis und natürlich aus Bequemlichkeitsgründen verlockend ist, ist diese Bewerbungsform nur beschränkt zu empfehlen. Denn
die E-Mail-Bewerbung bedeutet Mehraufwand für den Personalverantwortlichen. Sie muss ausgedruckt und der entsprechenden Ablage zugeordnet werden. Sie wirkt zudem nicht individuell, da man Bewerbungen per Mausklick blitzschnell an mehrere potenzielle Arbeitgeber versenden kann. Hier wird mitunter – oft vielleicht auch zu Unrecht – mangelndes Interesse unterstellt, da die Bewerbung nicht als erstklassig und hochwertig anerkannt wird.
Dazu können Probleme mit der Kompatibilität der Programme auftreten. Unterlagen können nicht geöffnet werden. Oder das verwendete Layout erscheint als unstrukturierter Text. Auch die Virenproblematik kann eine weitere Hürde darstellen, da in vielen Firmen der Grundsatz herrscht, die an E-Mails angehängten Dateien nicht zu öffnen, wenn der Absender nicht bekannt ist! Deshalb ist man mit einer traditionellen Bewerbung unter Verwendung einer Bewerbungsmappe besser beraten. Ausnahmen sollte man nur dann machen, wenn eine E-Mail-Bewerbung oder das Ausfüllen eines bereitgestellten Online-Bewerbungsformulars ausdrücklich erwünscht ist. Dies kann innerhalb der EDV-Branche oder im Bereich der neuen Kommunikationstechniken der Fall sein.
Quelle: „Vom Schüler zum Auszubildenden“, Durable und Pagna
Jobbörse: Medienwechsel hat längst stattgefunden
Düsseldorf. Der Wechsel von der schriftlichen zur Online-Bewerbung hat längst stattgefunden: Rund 60 Prozent der Bewerber stellen sich bei den Unternehmen nur noch via E-Mail-Bewerbung vor, wie die Jobbörse Stepstone in Düsseldorf mitteilt (siehe Umfrage). Trotzdem fehle bei vielen Bewerbern immer noch das Verständnis dafür, wie eine richtige E-Mail-Bewerbung aussehen soll. StepStone-Expertin Marina Sverdel beantwortet die wichtigsten Fragen dazu. mehr...
Sorgfalt bei Bewerbung im Netz
Neubrandenburg (nk). Viele Unternehmen greifen heutzutage gern auf Online-Bewerbungen zurück. Wer sein Bewerbungsschreiben über das Internet verschickt, sollte einige Regeln beachten, die Fachleute der Arbeitsagentur Neubrandenburg zusammengestellt haben:
Nur auf Wunsch der Firma online bewerben und eventuell vorgegebene Bewerbungsformulare verwenden
In der Regel werden beim ersten Kontakt nur eine Kurzbewerbung (etwa eine halbe Seite)
und ein kompletter Lebenslauf mit allen wichtigen persönlichen Angaben versandt
Weitere Unterlagen (Zeugniskopienoder Ähnliches) werden auf Anfrage nachgereicht
Eine Online-Bewerbung so ernsthaft und sorgfältig wie eine „normale“ Bewerbung behandeln
Keine unvollständigen, fehlerhaften Angaben
Gängige Formate wie RTF oder PDF verwenden
Komplette Post- und eigene E-Mail-Adresse angeben
Auf die eigene Homepage nur als Referenz (Arbeitsprobe) verweisen und nur wenn es zum Wunschberuf passt (etwa im Internet- und Medienbereich), auch dann gilt: seriös sein, keine allzu privaten Informationen oder Urlaubsfotos präsentieren oder eine gesonderte Seite für Bewerbungszwecke einrichten
Online-Bewerbung zum Test zuerst an sich selbst senden (wegen möglicher Fehler
bei Umlaut/Sonderzeichen, Formatierung)
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© Lehrstellenkurier.de am 20.05.2012