| Tipp für leer ausgegangene Bewerber |
Auf die Sprünge geholfen
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Wenn es mit der Theorie-Aus-
bildung nicht so gut läuft, gibt es
Hilfsmöglichkeiten. Nachfragen
lohnt sich. Foto: Archiv |
Neubrandenburg (nk). Ausbildungswillige Jugendliche, die auch durch die Nachvermittlungsaktionen in kein Ausbildungsverhältnis vermittelt wurden, können die Möglichkeit erhalten, über Einstiegsqualifizierungen (EQ) ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. So können sie ihre Chancen auf ein reguläres Ausbildungsverhältnis erhöhen.
Welche Möglichkeiten bieten solche Einstiegsqualifizierungen dem Unternehmen?
Betriebe lernen in einem Zeitraum von 6 bis 12 Monaten den Jugendlichen kennen und erhalten somit ein umfassenderes Bild als es Schulzeugnisse geben können.
Für Betriebe, die vielleicht bisher noch nicht ausbilden, kann der Einstieg in die duale Ausbildung durch die EQ möglich werden.
EQ kann der Betrieb aber auch in Bereichen anbieten, in denen er bisher noch nicht ausgebildet hat.
Die Arbeitsagentur erstattet die Vergütung der EQ von bis zu 212 Euro monatlich zuzüglich des gesamten Sozialversicherungsbeitrages.
Was muss ein interessierter Jugendlicher tun?
Er spricht über das Vorhaben mit seinem Berufsberater, der IHK oder stellt sich auch gleich bei einem Unternehmen vor.
Der Jugendliche schließt mit dem Betrieb einen Vertrag über die Einstiegsqualifizierung ab. Den Vertrag erhält der Betrieb von der IHK, und den Antrag auf Förderung fordert der Betrieb beim zuständigen Arbeitgeberservice ein.
Der Bewerber erlernt die fachspezifischen und sozialen Kompetenzen der EQ.
Am Ende bewertet der Betrieb die erbrachten Leistungen und erstellt ein betriebliches Zeugnis.
Informationen zum Programm Einstiegsqualifizierung gibt es bei den zuständigen IHK-Ausbildungsberatern und im Internet.
www.pakt-sucht-partner.de
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| Unterstützung beim Lernen |
Neubrandenburg. Die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) sind für Jugendliche in der Ausbildung gedacht, die besondere Hilfe brauchen. Sie bekommen Unterstützung beim Erlernen von Fachtheorie, Stützunterricht zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten und sozialpädagogische Begleitung. So werden ihnen die Aufnahme, die Fortsetzung oder der erfolgreiche Abschluss einer erstmaligen betrieblichen Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen ermöglicht.
Ausbildungsbegleitende Hilfen müssen über betriebs- und ausbildungsübliche Inhalte hinausgehen, teilen die Experten der Arbeitsagentur mit. Für die Maßnahmen erhielten die Bildungsträger die erforderlichen Kosten. Wenn abH während der üblichen betrieblichen Arbeitszeit durchgeführt werde, könne dem Betrieb ein Zuschuss zu der anteiligen Ausbildungsvergütung gewährt werden, heißt es.
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