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Initiativbewerbung

Wenn keine passenden Ausbildungsplatze angeboten werden, kann man natürlich auch eine Initiativbewerbung in schriftlicher Form an das Unternehmen senden, allerdings mit der recht hohen Wahrscheinlichkeit, dass hier kein Bedarf besteht. Die Initiativbewerbung kann man jedoch neben anderen Bewerbungsarten nutzen, denn sie ist mit mehreren Vorteilen verbunden:

– Die Bewerbung steht in keiner oder nur geringer Konkurrenz.
– Man kann hier Engagement, Initiative und Motivation demonstrieren.
– Man muss nicht die Anforderungen einer Stellenanzeige berucksichtigen,
   sondern kann sich so präsentieren, wie es am vorteilhaftesten erscheint.
Die Initiativbewerbung sollte sich stets an einen konkreten Adressaten richten.
Deshalb muss neben der korrekten Adresse auch der Name des Empfängers in Erfahrung gebracht werden. Adressen von passenden Firmen findet man in umfassenden Verzeichnissen bei der Arbeitsagentur, der Industrie- und Handelskammer (IHK), bei der Handwerkskammer oder im „Hoppenstedt“ (www.firmendatenbank.de). Hat man die Adresse hier herausgefunden, lohnt sich ein Anruf in der Zentrale, um sich den richtigen Ansprechpartner nennen (und buchstabieren!) zu lassen. Neben Lebenslauf und Zeugnissen/Bescheinigungen ist bei der Initiativbewerbung ein Anschreiben beizulegen, dass sich in einigen Punkten von anderen Bewerbungsschreiben unterscheidet. Es sollte eine (knappe) Antwort auf die folgenden fünf Fragen beinhalten:
1. Wer bist du?
2. Welchen Abschluss machst du wann?
3. Was hast du zu bieten?
4. Was suchst du konkret?
5. Warum interessierst du dich gerade für diesen Arbeitgeber?
Vor allem die Beantwortung der letzten Frage muss gut recherchiert und begründet werden. Wichtige Informationen darüber findet man z. B. auf den jeweiligen Firmenhomepages sowie in firmeneigenen Broschüren und in Beiträgen von Fachzeitschriften usw.
Quelle: „Vom Schüler zum Auszubildenden“, Durable und Pagna
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© Lehrstellenkurier.de am 20.05.2012