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Offene Stellen in der Datenverarbeitung
Nürnberg (hz). Die schlechte Konjunktur und die Wirtschaftskrise wirken sich negativ auf die Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage aus. Bei den bundesweiten Stellenangeboten am ersten Arbeitsmarkt habe es Anfang Januar nur zwei Berufsgruppen mit einer steigenden Nachfrage im Vergleich zum Vorjahresmonat gegeben. Lediglich bei den Datenfachleuten und im Gesundheits- und Sozialwesen sei die Nachfrage gestiegen.

Den Angaben zufolge wurden im Datenverarbeitungsbereich mit 11 000 freien Stellen (6 Prozent) mehr als im Vorjahreszeitraum gemeldet. Ein beachtliches Plus (71 Prozent) habe es ebenfalls mit
17 000 gemeldeten Stellen bei Altenpflegern, Sozialarbeitern und Erzieherinnen gegeben, hieß es. Ferner würden bundesweit 16 000 Krankenschwestern, Sprechstundenhilfen und Masseure gesucht (plus 21 Prozent).

Dann beginnt schon der Nachfragerückgang. Für Verkäufer gab es den BA-Angaben zufolge
21 000 und für Mitarbeiter im Gastronomiebereich 12 000 freie Stellen, ein Minus von 9 beziehungsweise 13 Prozent. Angeboten würden zudem 11 000 Jobs für Lager- und Transportarbeiter in der Logistikbranche (minus 21 Prozent).

Deutlich geringer war der Nachfragerückgang bei Bürofachkräften mit knapp 16 000 Freien Stellen
(-9 Prozent). Rund 22 Prozent aller gemeldeten Stellen seien über Zeitarbeit zu besetzen – 2 Prozent weniger als vor einem Jahr.

www.arbeitsagentur.de

Quelle: Nordkurier, Wirtschaft, 12. Januar 2009
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