| Tipps für die Berufswahl |
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Wenn du noch gar keine Idee hast, was du gern lernen möchtest, kannst du nur eine „Bestandsaufnahme“ machen. Üben Freunde, Verwandte oder Bekannte Berufe aus, die dich interessieren, dann befrag sie einfach, was zum Berufsalltag gehört und welche Voraussetzungen du brauchst. Oder hast du schon ein Praktikum in einem Unternehmen gemacht, das dir besonders gefallen hat.
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Wenn beides nicht zutrifft, beantworte folgende Fragen:
Was will ich (Was, wo und womit möchte ich in meinem Beruf arbeiten?)
Was kann ich (Was sind meine Stärken und Schwächen, Hobbys und Lieblingsfächer)?
Welche Berufe passen zur mir (magst du lieber im Büro arbeiten oder möchtest du mit Menschen oder Tieren zu tun haben, hast du besonderes handwerkliches Geschick usw.)
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Wenn es dir schwer fällt auf diese Fragen zu antworten, nutze den Interessenstest zur Berufswahl.
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Du weißt, in welche Richtung dein Beruf gehen soll, kennst aber die vielen Möglichkeiten nicht, z. B. welche Berufe es im Umgang mit Tieren gibt, dann klicke auf BERUFENET und dann unter „Weitere Suchwege suche nach Berufsfeldern“ kannst du das Themengebiet eingeben und bekommst die Ausbildungsberufe angezeigt oder du gehst ins BIZ in deiner Nähe und lässt dich dort beraten.
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| Quelle: „Wegweiser Ausbildung Beruf“, Bundesagentur für Arbeit, erhältlich im Berufinformationszentrum |
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Damit du nicht zu spät dran bist, eine Lehrstelle zu bekommen, hier als Hilfestellung der Berufswahlfahrplan (Quelle: „planet-beruf.de, Nr. 5 Sept. 08“, Bundesagentur für Arbeit,
erhältlich im Berufsinformationszentrum) |
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| Ganz besonderer „Fernseh-Tipp“ |
Wer sich ein Bild von seinem angestrebten Ausbildungsberuf machen will, kann sich die Internetseite berufe.tv der Bundesagentur für Arbeit ansehen. Hier stehen derzeit 55 Filme bereit, die Ausbildungsvoraussetzungen, den Arbeitsalltag und Weiterbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Ausbildungsberufen veranschaulichen. Bislang sind Filme für 14 Branchen verfügbar. Praktisch ist das Glossar, das die wichtigsten in den Filmbeiträgen genannten Fachbegriffe erläutert. Die Filmbibliothek soll wöchentlich erweitert werden. ddp
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Fotos: Archiv |
| Wie ein „Berufe-Kompass“ |
Neubrandenburg. Von der Arbeitsagentur gibt es das Angebot zu einem Berufswahltest.
Wozu?
Bald ist die Schulzeit vorbei und die Entscheidung, wie es weitergehen soll, ist fällig. Viele Schulabgänger sind noch unsicher: Bringe ich die Voraussetzungen für meine Wunschberufe mit?
Wie kann ich mehr über meine Fähigkeiten und beruflichen Interessen erfahren? Welche Berufe/Berufsbereiche passen zu mir? Soll ich eine weiterführende Schule besuchen?
Der Berufswahltest soll helfen, solche Fragen zu beantworten. Die Testergebnisse geben dem Berufsberater von der Agentur Hinweise darauf, wie Interessen und Leistungsvermögen ausgeprägt sind. Damit dient der Berufswahltest als Orientierungshilfe für die berufliche Entscheidung.
Für wen?
Der Berufswahltest wurde speziell für Jugendliche entwickelt, die
zwischen 13 und 18 Jahre alt sind,
sich für einen Ausbildungsberuf interessieren, einen Haupt- oder Realschulabschluss anstreben bzw. eine Haupt- oder Realschule
(bzw. Gesamtschule) besucht haben,
die deutsche Sprache sicher beherrschen.
Was ist das?
Der Berufswahltest umfasst eine Serie verschiedener Leistungstests sowie einen Berufsfragebogen. In den Leistungstests geht es um Fragen wie:
Wie gut gelingt es mir, logische Zusammenhänge zu erkennen und anzuwenden?
Bin ich fit im rechnerischen Denken?
Kann ich mir anhand von Zeichnungen vorstellen, wie Gegenstände oder technische Bewegungsabläufe aussehen?
Wie gut bin ich in der Rechtschreibung?
Bei den meisten Tests spielt es keine Rolle, was jemand in der Schule gelernt hat oder wie gut seine Zensuren sind. Der Berufswahltest ist nach Angaben der Agentur-Experten ein wissenschaftlich ausgereiftes und praktisch bewährtes Testverfahren. Jährlich führe der Psychologische Dienst etwa 35 000 Berufswahltests durch. Die Ergebnisse werden dem Teilnehmer im persönlichen Gespräch erläutert.
Er kann aber auch eine Schriftfassung seiner Testergebnisse als individuelle Orientierungshilfe für die Berufswahl erhalten.
Wie geht der Test?
Die wichtigsten Schritte: Der Berufsberater bespricht mit dem Interessenten die Teilnahme am Berufswahltest und meldet ihn daraufhin für eine Testuntersuchung im Psychologischen Dienst an. Es gibt eine schriftliche Einladung mit wichtigen Hinweisen.
Was kommt am Testtag auf den Teilnehmer zu? Der Berufswahltest dauert etwa drei Stunden. Es können übrigens auch andere Jugendliche da sein, die am Berufswahltest teilnehmen.
Was passiert mit den Ergebnissen?
Der Psychologische Dienst wertet die Ergebnisse aus und schickt diese an die Berufsberatung. Der Berufsberater vereinbart einen neuen Termin, um die Ergebnisse und das weitere Vorgehen zu besprechen. Es kann sein, dass auch der Psychologe in der Agentur für Arbeit die Ergebnisse mit dem Teilnehmer bespricht.
Gut zu wissen
Wer unter 15 Jahre alt ist, braucht das Einverständnis der Erziehungsberechtigten für
die Teilnahme an einem Berufswahltest. Der Test wird in der Regel am Computer
durchgeführt, kann aber auch als Papiertest bearbeitet werden. Alle Informationen, die
im Psychologischen Dienst über jemanden erhoben werden, sind geschützt und gegen
unbefugte Einsichtnahme gesichert.
www.arbeitsagentur.de
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Grafik: A. Zwionzek
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