Startseite Ansprechpartner Impressum Nordkurier Nordkurier Anzeigenkurier Firmenkurier
Orientieren Bewerber Vorstellen �berzeugen Unternehmen jobs
 Einstellungstests
 Vorbereitung
 Keine Panik!
 Eignungstest
 Knigge
Knigge heute
In der Öffentlichkei
Telefon, Handy, E-Mail
Bei Tisch
Beim Chef
Schnellkurs
 Das Knigge-Quiz
In der Öffentlichkei
Telefon, Handy, E-Mail
Benehmen bei Tisch
Vorstellungsgespräch
Beim Vorgesetzten
Kundentorientierung
Umgang mit Kollegen
Umgang mit Freunden


Ueberzeugen
Tipps zur Testbearbeitung
Die Testsituation unterscheidet sich von einer Prüfungssituation in der Schule durch einige Besonderheiten. Die nachfolgend aufgeführten Erfahrungen macht jeder, der zum ersten Mal an einem Test teilnimmt. Die Tipps sollen Ihnen helfen, mit der ,,Ernstsituation" noch besser fertig zu werden. Sie sollten damit rechnen, dass Ihnen Aufgaben gestellt werden, die Ihnen von der Art und dem Weg der Bearbeitung her fremd sind. Wie Sie wissen, ist man geradezu bemüht, in Tests nur solche Aufgaben aufzunehmen, mit denen Testteilnehmer vorher noch keine Erfahrung haben sammeln können. Damit Sie aber dennoch genau wissen, was Sie bei den Aufgaben zu tun haben, werden sie in der Regel ausführlich an Beispielen erläutert. Es ist wichtig, die gegebenen Bearbeitungshinweise und Anweisungen genau zu beachten.
Hören Sie daher genau zu, wenn der Testleiter die Aufgaben erklärt und an Beispielen mit Ihnen übt. Beachten Sie auch die allgemeinen Anweisungen, z. B. über die Dauer der Arbeitszeit oder wie die Lösungen einzutragen sind.
Fragen Sie sofort nach, wenn Sie etwas nicht verstanden haben. Warten Sie damit nicht, bis die Aufgabenbearbeitung schon begonnen hat.
Die Zeiten für die Bearbeitung der einzelnen Tests sind sehr viel kürzer als Sie es von schulischen Prüfungen gewöhnt sind. Mit Tests sollen nämlich innerhalb weniger Stunden eine Reihe unterschiedlicher Fähigkeiten beurteilt werden. Es hat sich gezeigt, dass diese doch recht kurzen Arbeitszeiten ausreichen, um die Leistungsfähigkeit der Testteilnehmer/innen einigermaßen zutreffend einschätzen zu können.
Seien Sie nicht beunruhigt, wenn Sie in der knappen Zeit nur einen Teil der Aufgaben bearbeiten können. Es wird bei solchen Tests von Ihnen nicht erwartet, dass Sie in der kurzen Zeit bis zum Ende kommen. Die besten Ergebnisse erzielt man in der Regel, wenn man in der gewohnten Arbeitsweise vorgeht, also weder zu schnell noch zu zaghaft. Wildes Herumraten führt kaum zum Erfolg. Lassen Sie sich daher durch den Zeitdruck nicht zu flüchtigem Arbeiten verführen.
Sehr viele Tests sind so aufgebaut, dass man damit Personen mit unterschiedlichen Voraussetzungen (vom Hauptschüler bis zum Studenten) untersuchen kann. Damit möglichst alle Teilnehmer ihre Leistungsfähigkeit richtig zeigen können, wird innerhalb einer Aufgabengruppe meistens mit leichten Aufgaben begonnen, die von vielen Testteilnehmern richtig gelöst werden können, die Aufgaben werden dann zunehmend schwieriger, und es folgen schließlich auch sehr schwere Aufgaben, die fast niemand lösen kann.
Sie sollten demnach Folgendes beachten:
Es wird von Ihnen weder erwartet noch wird es Ihnen möglich sein, alle gestellten Aufgaben richtig zu lösen. Es muss Sie nicht beunruhigen, wenn für Sie ein Teil der Aufgaben zu schwer ist. Denken Sie daran, dass Tests eben so aufgebaut sind. Beginnen Sie mit den ersten Aufgaben. Diese sind in der Regel leichter und man lernt daran für die schwierigen Aufgaben. Beißen Sie sich aber nicht an einer einzelnen Aufgabe fest.

Folgende Vorgehensweise empfiehlt sich:

Wenn Sie nach genauem Nachdenken nicht auf die Lösung der Aufgabe kommen, dann lassen Sie diese Aufgabe zunächst aus. Sind Sie sich lediglich unsicher, ob Sie auch wirklich die richtige Lösung gefunden haben, ist es besser eine Lösung einzutragen, als die Frage unbeantwortet zu lassen. Das Gleiche gilt, wenn Sie zwischen zwei Lösungen schwanken.
Wenn Ihnen nach dem ersten Durcharbeiten aller Aufgaben noch Zeit bleibt, nehmen Sie sich die Aufgaben nochmals vor, die Sie ausgelassen haben oder bei denen Sie sich hinsichtlich Ihrer Lösung unsicher waren.
Tests zur Erfassung der Bearbeitungsgeschwindigkeit, so genannte Konzentrationstests, bestehen aus gleichbleibend einfachen Aufgaben. „Schwierig" werden diese Tests für Sie dadurch, dass Sie in der vorgegebenen Zeit möglichst viele dieser einfachen Aufgaben richtig bearbeiten sollen. Fast immer kommt es bei diesen Tests sowohl auf die Mengenleistung an (Wie schnell haben Sie gearbeitet?) als auch auf die Fehlerzahl (Wie sorgfältig haben Sie gearbeitet?). Besonders für so genannte Konzentrationstests gilt also:

Arbeiten Sie zwar zügig, das heißt nicht übervorsichtig, aber auf keinen Fall flüchtig!

Um ein möglichst umfassendes Bild der Fähigkeiten zu erhalten, werden die unterschiedlichsten Aufgabenarten eingesetzt. Sie können nicht davon ausgehen, dass Sie mit allen Tests gleich gut zurechtkommen werden. Lassen Sie sich davon in ihrer Arbeitshaltung nicht beeinflussen.
Geben Sie nicht auf, wenn Ihnen eine Aufgabenart schwer fällt, sondern versuchen Sie auch dann, das Beste zu geben.
Quelle „Training, Tipps und Taktik“ Bundesagentur für Arbeit, erhältlich im BIZ
<< zurück
Ein Angebot von Nordkurier.de

© Lehrstellenkurier.de am 20.05.2012