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Vorstellen
Verhalten beim Vorstellungsgespräch
Vom Verkauf vor die Kamera
Stavenhagen. Für einen „Mini-Fotoroman“ zum Thema Bewerbung vor der Kamera zu stehen – Julia Werner und Paul Hannuschka fanden das lustig. Die jungen Leute sind im „normalen Leben“ angehende Verkäufer im ersten Lehrjahr. Ihr Ausbildungsbetrieb ist das Handelsunternehmen Netto in Stavenhagen. mehr...
Fragen für einen guten Eindruck

Rat zum Vorstellungsgespräch

Neubrandenburg (nk). Bei den ersten Kontakten mit einem möglichen Arbeitgeber wollen Lehrstellen-Bewerber einen guten Eindruck machen. Gezielte Fragen zeigen das Interesse an Job und Firma. Erkunden können junge Leute zum Beispiel:
Wie viele Auszubildende hat die Firma? Gibt es eine Lehrwerkstatt? Wo befindet sich dieBerufsschule? Welche Möglichkeiten für eineWeiterbeschäftigung bestehennach dem Ende der Ausbildung? Wie ist die Arbeitszeit geregelt? Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung? Wie lange dauert die Probezeit? Wie lange dauert die gesamteAusbildung? Gibt es besondere Vorbereitungskurse für die Abschlussprüfung?
Häufige Fragen im Vorstellungsgespräch

Vom Lieblingsfach bis zur Berufswahl

Wie kam der Kontakt zustande?
Berufsberater/-in der Arbeitsagentur
Anzeige in der Tageszeitung
Empfehlung von Bekannten/Verwandten
Schülerbetriebspraktikum
Gründe für die Berufswahl
Warum haben Sie gerade diesen Ausbildungsberuf gewählt?
Welche Berufe kämen sonst noch in Frage?
Können Sie sich schon vorstellen, welche Tätigkeiten in diesem Beruf auf Sie zukommen?
Warum halten Sie sich in diesem Beruf für geeignet?
Wo und als was haben Sie sich sonst noch beworben?
Warum haben Sie sich gerade bei dieser Firma beworben?
Fragen zur Schule
Welches sind Ihre Lieblingsfächer?
Sind Sie gern zur Schule gegangen?
Wie erklären Sie sich gute und schlechte Noten in Ihrem Zeugnis?
Haben Sie die Schule gewechselt (wenn ja, warum)?
Wie lernen Sie für eine Arbeit?
Haben Sie Ihre Bewerbung selber erstellt?
Mit welchem Abschluss werden Sie die Schule beenden?
Familie, Freizeit, Wohnort
Fragen zu Eltern und Geschwistern
Was machen Sie in der Freizeit, welche Hobbys haben Sie?
Wie würden Sie zu Ihrem Ausbildungsplatz kommen (Bahn, Auto, Mofa, zu Fuß)?
Sonstiges
Haben Sie selbst noch Fragen?
Welches Medium (TV, Zeitung, Radio) bevorzugen Sie für Ihre Information?
Lesen Sie regelmäßig Tageszeitung?
Nennen Sie mir derzeit wichtige innen- und außenpolitische Vorgänge!
Allgemeinwissen
Können Sie mir die Bundesländer nennen?
Können Sie verschiedene Minister mit ihren Ämtern nennen?
Wie viel Millionen Einwohner hat Deutschland?
Wie viel Quadratkilometer hat die Bundesrepublik?
Wann wurde die BRD gegründet?
Welche Länder grenzen an Deutschland?
Nennen Sie mir einige Millionenstädte!
Wie heißt der höchste Berg Deutschlands? (Europas?; der Welt?)
Kennen Sie fünf deutsche Komponisten (Schriftsteller)?
Können Sie die bisherigen Bundeskanzler unseres Landes in der richtigen Reihenfolge nennen?
Auch Bewerber sollten nicht zu schüchtern und schon gar nicht unvorbereitet sein.
Selbst Fragen zu stellen, ist sehr gut. Und das will sowieso jeder Bewerber gern wissen:
Wie viele Auszubildende hat die Firma?
Findet die Ausbildung an einem Ausbildungsplatz statt, oder wird der Auszubildende den ganzen Betrieb kennenlernen?
Wo befindet sich die Berufsschule?
Kann ich nach der Ausbildung im Betrieb weiterbeschäftigt werden?
Welche Chancen zur Weiterbildung bestehen?
Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?
Wie lange dauert die Probezeit?
Wie lange dauert die gesamte Ausbildung?
Wie viel Urlaub steht mir als Azubi zu?
Themen für die Unterhaltung mit dem künftigen Chef
Wer sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet, sollte nicht nur zu den passenden Klamotten greifen. Wichtig ist ebenso, sich auch geistig auf die Unterhaltung mit dem künftigen Chef einzustimmen. Welche Themen könnten zur Sprache kommen?
Unternehmen und Berufsbilder:
Vorstellung von der Ausbildung, Alternativen,
Informationsquellen, Kenntnisse über den Betrieb
Familie:
Berufe der Eltern, Erziehungsmaxime der Eltern, charakterliche
Ähnlichkeiten mit Vater oder Mutter, Orientierung an anderen Menschen
Schule:
Schulabschlüsse, Leistungen, starke und schwache Fächer,
Interessenschwerpunkte, Lern- und Sozialverhalten, Schulaktivitäten, Ämter,
sozialer Umgang, Praktika/Jobs, Höhen und Tiefen im Schülerleben
Arbeitsverhalten:
Beschreibung des eigenen Arbeitsverhaltens, Arbeitstempo,
Verhalten unter Stress, Motivation, Selbstorganisation, Fleiß,
Planungsverhalten, Umgang mit Problemen
Selbsteinschätzung:
Stärken und Schwächen
Erholung und Freizeit:
Hobbys, Bücher, Zeitungen, Zeitschriften
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© Lehrstellenkurier.de am 20.05.2012